HENRIETTE GOLDSCHMIDT TAFELEINWEIHUNG 30.01.2020

Die Tafeleinweihung für Henriette Goldschmidt findet am 30.1.2020 12 Uhr in der Henriette-Goldschmidt-Schule in Leipzig ( Goldschmidtstraße 20, 04103 Leipzig) statt. Nach dem Programm gehen alle gemeinsam raus, um die Tafel zu enthüllen. Die Tafel hängt an der Außenwand der Schule.

PROGRAMM

Einleitende Musik
1. Eröffnung durch die Schulleiterin Dr. Helfricht
2. Grußwort der Gleichstellungsbeauftragten Genka Lapön
3. Grußwort & Vorstellung des Projektes durch Jessica Bock (Vorstandsmitglied Landesfrauenrat Sachsen und Vorsitzende des Fachbeirates „frauenorte sachsen“)
4. Schüler/innen mit kurzer Biografie zu Henriette Goldschmidt
Abschließende Musik

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Anwesende und eine ehrenwürdige Einweihung der Gedenktafel!


Aktuelles

Für das Jahr 2020 stehen schon die ersten frauenorte-Termine fest. Wir freuen uns auf die Einweihungen von…

  • Henriette Goldschmidt am 30. Januar 2020 in Leipzig
  • Charlotte Meentzen und Gertrude Seltmann-Meentzen am 26. Februar 2020 in Dresden
  • Melitta Bentz am 29. Juni 2020 in Dresden und Umgebung
  • Clara Schumann im September 2020

Genaue Angaben zu den feierlichen Enthüllungen folgen zu gegebener Zeit.


Der Vorstand des Landesfrauenrat Sachsen e.V. (LFR) und der Fachbeirat des Projektes „frauenorte sachsen“ suchen Ideen für neue „frauenorte“. Alle Bürger/innen, Institutionen, Organisationen oder Vereine im Freistaat sind aufgerufen, dem LFR für 2019 neue Vorschläge einzureichen.

Die Ausschreibung läuft noch bis 28. Februar 2020!

Hier geht’s zur Ausschreibung.


NEUE INTERNETSEITE ZU „frauenorte sachsen“
www.frauenorte-sachsen.de


Siebzehnte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel hängt jetzt im Foyer der Hochschule für Bildende Künste in Dresden

m 4. Dezember haben wir zu Ehren von Elfriede Lohse-Wächtler die letzte Gedenktafel in diesem Jahr eingeweiht.

Zur feierlichen Einweihung in der Hochschule für Bildende Künste in Dresden konnten wir viele Besucherinnen und Besucher begrüßen. Ergänzend zu unserer Tafel hat Prof. Eißner von der Hochschule ein tolles Relief zu Elfriede Lohse-Wächtler angefertigt, das genau über unserer Tafel hängt.

Wir freuen uns sehr über das Interesse am Projekt und danken allen Personen, die an der Feierlichkeit beteiligt waren.


Sechzehnte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel hängt jetzt am ehemaligen Angelika-Hartmann Haus auf der Chopinstraße in Leipzig

Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 15. November 2019 im Rahmen des Projektes „frauenorte sachsen“ eine Gedenktafel zu Ehren von Angelika Hartmann in Leipzig eingeweiht.

Zur Einweihung auf der Chopinstraße 13 in Leipzig sind viele Interessierte erschienen. Prof. Dr. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule in Leipzig, begrüßte die Gäste mit einem Grußwort. Auch Genka Lapön, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig, hat in einer kleinen Rede die Bedeutung Angelika Hartmanns für die Stadt Leipzig hervorgehoben. Unsere Vorsitzende Susanne Köhler begrüßte die Gäste im Namen des Landesfrauenrat Sachsen e.V. und sprach einige Worte zum Projekt „frauenorte sachsen“. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem musikalischen Beitrag Ingeborg Freytags.


Fünfzehnte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel steht jetzt in Chemnitz

Am 1. Oktober 2019 wurde eine Gedenktafel zu Ehren Marianne Brandts in Chemnitz eingeweiht. Es ist bereits der dritte Frauenort in Chemnitz und insgesamt der Fünfzehnte, der im Rahmen des Projektes „frauenorte sachsen“ bisher eingeweiht wurde.

An ihrem ehemaligen Elternhaus und dem heutigen Sitz des Marianne Brandt-Gesellschaft e.V., in dem einige Exponate ihrer Arbeit zu sehen sind, wurde dafür eine Tafel angebracht, die auf das außergewöhnliche Leben der Bauhauskünstlerin aufmerksam macht.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Pia Hamann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Chemnitz, und Jessica Bock, Vositzende des Fachbeirates des Projektes „frauenorte sachsen“. Dr. Jörg Feldkamp, Vositzender der Marianne Brandt-Gesellschaft e.V., und Prof. Clauss Dietel, der Marianne Brandt noch persönlich kennenlernte, hoben vor allem ihr künstlerisches Wirken hervor.

Abgerundet wurde das Programm durch Nadin Kretschmer, die Gedichte Marianne Brandts vortrug, und Alke Schmidt, die auf der Violine die Veranstaltung musikalisch begleitete.


Vierzehnte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel steht nun in Radebeul

Am 30. September 2019 wurde in Radebeul die Tafel zu Ehren Dr. med. Christa Mannfeld-Hartungs eingeweiht.

Die Gedenktafel hängt an der Grundstücksmauer ihrer ehemaligen Praxis auf der Gellertstraße 15 in Radebeul. Heute ist es das Wohnhaus ihrer Enkelin, die natürlich auch an der Einweihung teilnahm und viel zur Realisierung dieses Frauenortes beitrug. Die Gedenktafel ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom zweiten Bürgermeister der Stadt Radebeul Herrn Lehmann. Anschließend richtete Susanne Köhler, Vositzende des Landesfrauenrat Sachsen e.V., ein Grußwort an alle Gäste. Die Vorstellung des Projektes „frauenorte sachsen“ übernahm Jessica Bock.

Zur Einweihung sind viele Verwandte, Freunde und Bekannte Mannfeld-Hartungs erschienen, die die Möglichkeit genutzt haben, um viele sehr persönliche Geschichten von, mit und über die Radebeuler Kinderärztin zu erzählen.


Dreizehnte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel in Meißen eingeweiht

Am 26.03.2019 wurde feierlich die Gedenktafel für Louise Otto-Peters in der Roten Schule Meißen eingeweiht. Begleitet wurde die Einweihung von einem kleinen, festlichen Rahmenprogramm.

Stellvertretend für den Oberbürgermeister, Olaf Raschke, eröffnete Martina Fischer vom Stadtmuseum Meißen die Veranstaltung. Sie gab allen Gästen einen kurzen historischen Abriss über die Rote Schule, an der Louise selbst einige Jahre gelernt hat. Aschließend richtete Susanne Köhler, Vorsitzende des Landesfrauenrat Sachsen e.V., einige Grußworte an die Gäste. Zwei Schülerinnen des Franziskaneum Meißen begleiteten das Programm mit einer Gesangseinlage und einem Szenenspiel zusammen mit Louise Otto-Peters, alias Gabriele Kluge. Anschließend wurde das Gedicht „Schneeglöckchen“ von Louise vorgetragen. Die Veranstaltung endete mit der feierlichen Enthüllung der Tafel.


 

Zwölfte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel in Schneeberg eingeweiht

Am 4. Oktober 2018 fand in Schneeberg die feierliche Einweihung der Gedenktafel für Rosina Schnorr am Stadtverwaltungsgebäude in der Schulgasse 9 in Schneeberg statt. Rosina Schnorr war eine der bedeutendsten Unternehmerinnen des 17. Jahrhunderts in Sachsen. Nach dem Tod ihres Mannes führte sie erfolgreich die Geschäfte im Montanwesen weiter und mehrte das Vermögen. 1677 spendete sie der Stadt Schneeberg 2000 Gulden für die Errichtung eines Waisenhauses.


 

Elfte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel in Bautzen eingeweiht

Am 2. Oktober 2018 fand in Bautzen die feierliche Einweihung der Gedenktafel für Christel Ulbrich statt. Diese wurde im Zuge des Projektes „frauenorte sachsen“ am Steinhaus Bautzen angebracht. Christel Ulbrich (1908–1996) war Tanztherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin. Sie gilt als Wegbereiterin der Tanz- und Bewegungstherapie in der DDR und widmete sich der frühkindlichen Erziehung und dem Aufbau geselliger Tanzkreise, so auch im heutigen Steinhaus in Bautzen. Nach der Einweihung der Tafel wurde ein geselliges Tanzfest mit Livemusik und einem bunten Mix von Mitmachtänzen veranstaltet.


 

Zehnte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel in Chemnitz eingeweiht

Am 3. September 2018 wurde in Chemnitz die Gedenkstele für Marie-Luise-Pleißner (1891-1983) feierlich eingeweiht. Trotz Verlust des Berufes gab sie jüdischen Kindern und Eltern privat Sprachunterricht, um sie bei ihrer Emigration zu unterstützen und arbeitete auch nach Kriegsende wieder als Lehrerin. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern einer Vorläuferpartei der Liberaldemokratischen Partei Deutschlands, für die sie in den Sächsischen Landtag gewählt wurde. Marie Luise Pleißner setzte ihr frauen- und friedenspolitisches Engagement fort: Sie war Mitbegründerin des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands und hielt zahlreiche Vorträge vor Friedensgesellschaften im Ausland.


 

Neunte „frauenorte sachsen“ Gedenktafel in Leipzig eingeweiht

Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 20. August im Rahmen des Projektes „frauenorte sachsen“ Gedenktafel zu Ehren Dr. phil. Käthe Windscheid in Leipzig eingeweiht. Die erste promovierte Philologin und Wegbereiterin des Frauenstudiums in Deutschland, Dr. Käthe Windscheid (1859-1943) hat am Ort der Einweihung nahe des Dorotheenplatz in Leipzig als Lehrerin von 1901–1905 Gymnasialkurse für Mädchen gegeben. Neben einem musikalischen Rahmenprogramm durch Ingeborg Freytag gab es Redebeiträge von Prof. Dr. Thomas Fabian, Leipziger Bürgermeister für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule sowie Genka Lapön, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig.


 

Achte „frauenorte sachsen“-Gedenktafel in Zwickau eingeweiht

Am 22. August 2018 wurde die erste Tafel für das Jahr 2018 eingeweiht. Diese befindet sich in Zwickau und wurde zu Ehren von Bertha von Groitzsch errichtet. Die in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts geborene Gräfin trug mit ihren Stiftungstätigkeiten dazu bei, dass Zwickau das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Neben einem Kloster gründete sie auch die erste Pfarrkirche Zwickaus und stattete sie mit ihrem Vermögen aus. Die Tafel wurde im Rosengarten am Schwanenteichpark, Ecke Humboldtstraße/Reichenbacher Straße in Zwickau errichtet. Bertha von Groitzsch lebte bis zum 2. Viertel des 12. Jahrhunderts.


 

Siebte „frauenorte sachsen“- Gedenktafel befindet sich in Annaberg-Buchholz

Am 19. Oktober 2017 wurde in Annaberg-Buchholz eine frauenorte-sachsen-Gedenktafel über Barbara Uthmann eingeweiht. Angebracht wurde die Tafel am Haus der Freien Presse in Annaberg-Buchholz, das 40 Jahre das Wohnhaus von Barbara Uthmann war. Ihre Würdigung erfährt Barbara Uthmann als bedeutendste Montanunternehmerin im Erzgebirge. Außerordentlich bekannt wurde sie ebenfalls als Bortenhändlerin. Sie lebte von 1514-1575.


 

Mira-Lobe-Gedenktafel in Görlitz eingeweiht
Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 11. Oktober 2017 im Rahmen seines Projektes „frauenorte sachsen“ in Görlitz eine Gedenktafel zur jüdischen Kinder- und Jugendbuchautorin Mira Lobe eingeweiht. Sie ist an der  Ecke Otto-Müller-Straße/Struvestraße zu finden.
Mira Lobe, gebürtige Görlitzerin, ist mit über 100 Kinder- und Jugendbüchern eine der erfolgreisten Schriftstellerinnen in Österreich. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Sie lebte von 1913 bis 1995.


 

Fünfte „frauenorte sachsen“- Gedenktafel steht in Bad DübenDer Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 28. September 2017 im Rahmen seines Projektes „frauenorte sachsen“ in Bad Düben eine Gedenktafel zur Konzertpianistin Louise Hauffe eingeweiht. Sie steht  Am Kurhaus im Kurpark Bad Düben.
Louise Hauffe wurde im In- und Ausland bekannt als Solistin und Kammermusikerin. Sie musizierte mit zahlreichen namhaften Musiker/innen ihrer Zeit. Ihr Name ist eng verbunden mit Clara Schumann. Sie lebte von 1836 bis 1882.



 

Vierte „frauenorte sachsen“- Gedenktafel steht jetzt in Wiederau

Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 5. Juli 2017 im Rahmen seines Projektes „frauenorte sachsen“ in Wiederau eine Gedenktafel zur Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin eingeweiht. Sie steht  Am Museum „Alte Dorfschule“ in Wiederau/Gemeinde Königshain.
Clara Zetkin war Mitgründerin der Sozialistischen Fraueninternationale, die 1910 den Internationalen Frauentag beschloss. Sie lebte von 1857 bis 1933.



 

Dritte Gedenktafel steht jetzt in Dresden
Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 14. März 2017 im Rahmen seines Projektes „frauenorte sachsen“ in Dresden eine Gedenktafel zur Frauenrechtlerin und Politikerin Marie Stritt eingeweiht. Sie steht auf dem Gelände des Studentenwerks Dresden an der Marie-Stritt-Straße/Ecke Bertolt-Brecht-Allee. Marie Stritt war Mitgründerin des Dresdner Rechtschutzvereins für Frauen, der sich für die rechtliche Gleichstellung der Frau in Ehe und Beruf einsetzte. Sie lebte von 1855 bis 1928.



 

„frauenorte sachsen“ – zweite Gedenktafel steht jetzt in Zwickau
Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 13. Dezember 2016 im Rahmen seines Projektes „frauenorte sachsen“ in Zwickau eine Gedenktafel zur Rechtshistorikerin Prof. Dr. Gertrud Schubart-Fikentscher eingeweiht. Sie steht im Schwanenteichpark zwischen Reichenbacher und Humboldtstraße. Prof. Dr. Gertrud Schubart-Fikentscher wurde 1948 als erste Frau im deutschsprachigen Raum an einen Lehrstuhl einer juristischen Fakultät berufen. Die Zwickauerin lebte von 1896 bis 1985.



 

Erste „frauenort sachsen“-Tafel in Chemnitz eingeweiht
Sachsen hat einen ersten frauenort. Er wurde am 25. Oktober 2016 vom Landesfrauenrat Sachsen e. V. feierlich eingeweiht. Mit der ersten Gedenktafel am Schillerplatz gegenüber der Alten Aktienspinnerei wird über die Streikführerin Ernestine Minna Simon (geb. 1845) informiert.

Sie gilt als erste Frau, die einem größeren Streik vorstand. Als couragierte Streikführerin setzte sie sich erfolgreich für eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter/innen in der Chemnitzer Aktienspinnerei ein.



Der Fachbeirat setzt sich zusammen:
Dr. Berndt, Sandra / Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.
Bock, Jessica / Landesfrauenrat Sachsen e.V.
Kämmerer, Gerlinde / Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.
Pankau, Andrea / Landesfrauenrat Sachsen e.V.
Salzmann, Susanne / Frauenstadtarchiv Dresden
Prof. Dr. Schötz, Susanne / TU Dresden