22.05.2019 9:30 -
23. 05. 2019 16:00

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Schützenhofstraße 36 in 01129 Dresden

Kooperationsveranstaltung zwischen der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden und dem Frauenstadtarchiv Dresden.

Im November 2018 blickten wir auf das 100-jährige Jubiläum der Erlangung des Frauenwahlrechtes zurück. Unzählige Menschen haben sich seither für Werte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht über die Selbstbestimmung der Person und eben auch das Recht aller Menschen – unabhängig vom Geschlecht – auf Wahlbeteiligung eingesetzt.

Die (organisierte) Frauenbewegung war und ist dabei Teil des Ganzen. So vielfältig sie sich im 19. Jahrhundert gestaltete, so gemein war ihr doch die allgemeine Forderung nach mehr politischer Teilhabe. Sachsen ging einen eigenen Weg in der Umsetzung des Frauenwahlrechtes. Mit prominenten Frauen wie Marie Stritt und Louise Otto-Peters weist Sachsen eine solide historische Basis zur Umsetzung von gleichstellungspolitischen Forderungen und Errungenschaften auf. Dresden hatte mit der Gründung des ersten Frauenrechtsschutzvereines sogar eine Vorreiterinnenrolle inne.

Bei der Fachtagung soll beispielsweise folgenden Fragen nachgegangen werden:

  • Welchen Weg legten die Vorkämpferinnen für das Frauenwahlrecht zurück?
  • Welchen Ideen folgten sie?
  • Welche „Vorreiterinnen“ früherer Jahrhunderte erstritten bereits politische Teilhabe?
  • Welche Diskurse begleiteten sie oder gingen von ihnen aus?

Die zeitliche Spanne der Vorträge umfasst vor allem die politische Partizipation von Frauen durch die Jahrhunderte bis hin zur heutigen Gleichstellungspolitik.

Die offizielle Einladung mit Programm und Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie im Laufe des 1. Quartals 2019.